Demokratie leben und lernen. Schule der Demokratie, die Lernenden, Lehrenden und Eltern Mitbestimmung und Teilhabe ermöglicht. Gemeinsinn entwickeln. Selbstwirksamkeit erfahren.
Was fördert Demokratielernen in der Schule, was behindert es?
Demokratie leben und lernen. Schule der Demokratie, die Lernenden, Lehrenden und Eltern Mitbestimmung und Teilhabe ermöglicht. Gemeinsinn entwickeln. Selbstwirksamkeit erfahren.
Was fördert Demokratielernen in der Schule, was behindert es?
Demokratie kann in der Schule von heute nur inhaltlich vermittelt werden. Strukturell wird es erst die Schule von morgen ermöglichen, dass SchülerInnen Inhalte nicht nur konsumieren sondern auch erleben können.
Wieso so schwarz und weiß?
Wieso schaffen schon viele Strukturen, die demokratische Elemente ermöglichen in der Schule von “heute”.
Wenn wir immer über die Schule von morgen reden (und deshalb auch darauf warten, zB bis endlich die Rahmenbedinungen stimmen), statt anzufangen, dann wird das nichts.
Sicher müssen auch Rahmenbedinungen nachziehen, aber wenn man sieht was alles derzeit bereits möglich ist (zB an der Schule Landau, die gerade wegen ihrer demokratischen Arbeit in der Grundschule den deutschen Schulpreis erhalten hat), dann sollte mehr auch an anderen Stellen in der “alten” Schule gehen.
Hierarchisches Denken und Noten verhindern Demokratie!
Mitbestimmung und Eigenständigkeit (über die Schule hinaus) machen Demokratie möglich.
Die Schulleitung sollte vom Kollegium (auf Zeit) gewählt werden und müsste auch abwählbar sein!
Feedbackkultur und Evaluation ermöglichen Demokratie. –> Aus der Evaluation müssen Konsequenzen abgeleitet werden.
Art der Demokratie in der Schule sollte diskutiert werden:
- Konsensfindung als erstes Ziel
- Mehrheitsverfahren aller Beteiligten mit gleichem Stimmrecht
- Parlamentarische Demokratie (SMV)
Schüler werden durch G8 (Schulsystem) überfordert, Schüler finden durch das Schulsystem keinen Raum zum eigenständigen Denken, was die Voraussetzung für ein demokratisches Verständnis ist.
Demokratie-Lernen ist möglich durch die Erfahrung des Demokratie-Lebens. Demokratie-Lernen funktioniert über die Erfahrung! Durch Demokratie-Lernen kann der Politikverdrossenheit entgegen gesteuert werden.
Auch die Zivilcourage muss gefördert werden (Mündigkeit!).
Ein Entscheidungsspielraum (Wahl der Inhalte, Lernmethoden, Lernziele) fördert Demokratie, Lernmethoden, Lernziele) fördert Demokratie.
Offenes Verhältnis zwischen den Lehrern
- Einzelkämpfertum des Lehrers muss abgeschafft werden
- “Team-Teaching”
erst mal wieder ein paar WebTipps:
http://blk-demokratie.de/materialien/praxisbausteine/bausteine/der-demokratiekurs-ein-curricularer-baustein-der-demokratieerziehung-berlin/kontext.html
http://www.abc-der-ganztagsschule.de/Demokratieerziehung.html
http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1234147/index.html
http://www.friedenspaedagogik.de/themen/globales_lernen__1/unesco_dokumente/integrierter_rahmenaktionsplan_zur_friedens_menschenrechts_und_demokratieerziehung__1
Demokratielernen – ob in der Schule oder in der Gesellschaft – ist immer Arbeit an Widerständen und Konfliktlinien und ist “denkende Erfahrung” (Dewey). Wie entwickelt sich diese Fähigkeit zur “Widerstandsfähigkeit”? Vermutlich vor allem durch konkrete (Erfolgs-)Erfahrungen z.B. in der Schule oder im Stadtteil, und vermutlich ist diese Schlüsselkompetenz grundlegend für unsere Demokratie und immunisiert gegen die Verlockungen des (religiösen oder politischen) Fundamentalismus’. d.h. einer Behauptung von “Wahrheit”, die keine andere neben sich duldet…
Demokratie ist nicht theoretisch lehrbar und leider in den meisten heutigen deutschen Schulen nicht lebbar!?