imaginativ

Phantasie als Produktivkraft des Lernens. Spiel mit Möglichkeiten und Denkbildern. Kreative Problemlösungen.

Phantasie in der Schule – (wie) geht das?

5 Antworten zu imaginativ

  1. Gruppe imaginativ schreibt:

    - Noten und Phantasie ist ein Widerspruch
    - Es besteht eine Schwierigkeit der Benotung von individueller Phantasie
    - Ein viel zu früher Anfang des “Ernst des Lebens”
    - Problematik: Überflüssiger Unterrichtsstoff
    - Auch: “Trichter-Effekt”: Alles wird von oben rein gezwungen
    - Wissenschaft und Phantasie – Einstein: Phantasie ist wichtiger als Wissen
    - Auch das auswendig lernen ist problematisch
    - Strukturell: Schule hat eine Funktion als “akademischer TÜV”, von daher gibt es Schwierigkeiten bei der Veränderung des Systems – Wie prüft man Wissen bzw. Phantasie
    - Motiv der Berufswahl bei Lehrern: Kann dies zu negativen Effekten hinsichtlich der Phantasieförderung führen?
    - Es besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen Grundschule und den Sekundarstufen bezüglich der Räume zur Phantasieförderung
    - Problem der Zeitbegrenzung von Schulstunden – Der “Gong” stört die Entfaltung der Kreativität

    Lernen sollte Spaß machen!

  2. Gruppe imaginativ schreibt:

    Phantasie ist in den Kindern!
    –> Sie brauchen nur die Zeit, in der sich Dinge entfalten können.

    Waldorfschule
    –> Mehr Zeit für freie Arbeit

    Theater spielen: Schülerinnen und Schüler können sich in Figuren hineinversetzen / gemeinsam etwas tun
    –> Imagination hat immer etwas Spielerisches

    Montessori-Pädagogik: Offene Pädagogik
    Montessori-Pädagogik führt zur Frage, ob Phantasie Mittel zum Zweck oder Selbstzweck der Schulbildung ist oder sein soll.

    Phantasie des Kindes vs. Lehrerbilder: Phantasie kann Wertgrenzen durchbrechen, die von Lehrern maßgeregelt werden könnten

    Können Kinder nun aus Kraft ihrer Phantasie zu Erkenntnissen kömmen, oder brauchen sie die Hilfe Erwachsener?

    Widerspruch zwischen “Ideologisierung” und Phantasie

  3. Gruppe imaginativ schreibt:

    Wichtig ist: Raus aus der Schule
    Strukturen durchbrechen, da durch die jetzigen Strukturen Neutralität gefordert wird und Neutralität wiederum zu Einheitsdenken führt
    Konsequenz: Platz lassen für eigene Ideen – Ideen ausprobieren, um Konsequenzen zu erleben und Ideen wiederum zu überdenken
    Bsp.: Kind überlegt; Nur ein Kind darf bestimmen. In den folgenden Stunden wird dieses Prinzip verfolgt – Welche Konsequenzen werden nun erlebt?
    In jedem Fach kann kreativ gearbeitet werden (Bsp. Deutsch: Geschichten schreiben, Imagination)
    Problem: Bewertungen der Arbeiten – Noten sind nicht notwendig, wieder Frage des Widerspruches zwischen Benotung und Phantasie
    Grundschulen sind bzgl. Innovationen in der Phantasieförderung weiter, das Problem liegt in den weiterführenden Schulen
    Weitere Problematik: Wie können sich Lehrkräfte auf diesem Gebiet weiter entwickeln? Problem der Phantasieförderung steht und fällt mit dem Lehrpersonal
    Schiere Belastung der Lehrkräfte durch große Anzahl der Kinder, mangelnder Infrastruktur und fehlender Zeit führt dazu, dass es unmöglich ist die Phantasie von Kindern zu fördern

    Phantasie braucht Zeit – Zeitdruck ist hinderlich
    Vorschlag: Jede Schulklasse sollte ein zu erfüllendes Projekt gegeben werden, das Ergebnis sollte allerdings offen sein

  4. Gruppe imaginativ schreibt:

    Phantasie ist in der Schule durchaus möglich. Im Bezug auf einzelne Unterrichtsstunden fielen unserer Arbeitsgruppe viele (allerdings kontroverse) Möglichkeiten ein. So ist es z.B. möglich im Unterricht Traumreisen zu unternehmen. Einigen Teilnehmern war dies jedoch zu banal und der Kern des Wortes “imaginativ” nicht getroffen. Daraufhin wurden mögliche Konzepte der Phantasie in der Schule besprochen. So wurde zum Beispiel auf die Einrichtung von Schreib- und Kunstwerkstätten, Theater, Tanz, Erlebnispädagogik etc. eingegangen. Auch die Arbeit mit Medien (Fotografie) wurde als förderlich angesehen.
    Wichtig war der Aspekt, dass Vorstellungen der Schüler integrativ in das Schulgeschehen einbezogen werden und diese auch verwirklicht werden. Damit dies geschehen kann, können Schüler vielfältige Impulse bekommen, angeregt werden, Ideen zu entwickeln und den nötigen Freiraum bekommen. Diese Entfaltung kann interdisziplinär stattfinden und Verbindungen erschaffen.
    Außerdem stellen wir uns eine Schule vor, in der Probleme aller Art kreativ, vielfältig und mehrperspektivisch angegangen werden. Probleme sollen als Potential für grundlegende Fragestellungen bieten und eine individuelle Lösung anregen.

  5. Alfred Holzbrecher schreibt:

    Eine “erste Adresse” beim Schlüsselwort “imaginativ” / Kulturelle Bildung ist die Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung: http://www.bkj.de , dort gibt’s auch regelmäßig Wettbewerbe (Schulprojekte im Bereich Kulturelle Bildung) und auch sehr gute Dokumente zum Download: http://www.bkj-remscheid.de/index.php?id=255
    Auch die Webseiten zur Ganztagsbildung http://www.ganztaegig-lernen.org bieten gutes Material und viele Ideen, ebenso
    http://www.bpb.de/themen/PBRT2Y,0,Kulturelle_Bildung.html
    http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=1466&rubrik=13
    …und nicht zu vergessen das “Netzwerk Kulturelle Bildung Freiburg”:
    http://www.kulturelle-bildung-freiburg.de/

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